DE 2026 / 24 Minuten
Als Wilhelm beschließt, das Haus seiner verstorbenen Mutter Hildegard zu verkaufen, kehrt sie unerwartet aus dem Jenseits zurück – in Form einer mordlustigen Kaffeedose.




Cast
Peter Sikorski, Magdalena Wiedenhofer, Enrico Falcinelli, Tomas Kutinjač, Maria Rebecca Sautter, Elisabeth Findeis
Crew
Regie: Alexander Peskador
Creative Producer: Paul Hartmann
Producer: Finn-Oliver Walter, Nikola Willems
Story: Paul Hartmann, Vincent Eckert, Alex Peskador
Drehbuch: Alex Peskador, Lorenzo Schicho, Gregor Schima
Szenenbild: Nele Gertsen
Kostümbild: Teresa Grosser
Maske: Mariam Atris, Zubeida Atris, Julia Jordan, Carola Walter
Masken- und Spezialeffekte: Patric Härle
Bildgestaltung: Anian Krone
Oberbeleuchter: Lukas Hauf
Tonmeister: Nicolai Boldt, Muhammet Can, Philipp Sonntag, Tristan Steinmetz
Casting: Jessica Layher
Regieassistenz: Judith Quast
Aufnahmeleitung: Priska Kraft
Line Producer: Luisa Kauer
Schnitt: Imanuel Thiele
Color Grading: Maxime Demartin
Filmmusik: Clemens David Krauß (Samples unterm Sofa)
Sounddesign: Richard Weigert
Tonmischung: Valentin Vankann, Pablo Mangweth Goiri
Eine Koproduktion der
Filmakademie Baden-Württemberg
und SWR
Redaktion: Brigitte Dithard
Redaktionsassistenz: Melanie Basler
Herstellungsleitung: Wolfgang Kerber
Herstellungsleitung (SWR): Andreas Hausmann
Statement der Regie
Tod und Abschied sind die zentralen Themen unserer Geschichte. Wir haben uns bewusst für sie entschieden, weil sie uns als die zentrale Herausforderung des menschlichen Lebens erscheinen. Gleichzeitig finden wir, dass Lachen und Unterhaltung die beste Medizin ist.
„Dosenmutter“ ist eine 25-minütige Achterbahnfahrt, die das Publikum mit skurrilen Einfällen, atmosphärischen Bildern und einem radikal anarchischen Humor regelrecht überrollen soll, um es danach hoffentlich mit einem breiten Grinsen im Gesicht wieder ins Leben zu entlassen.
Der Film ist gleichzeitig auch eine Liebeserklärung an das Medium Kino, wo – ganz im Sinne eines Georges Méliès – das Unmögliche möglich, und eine Blechdose lebendig und gefährlich werden kann. „Dosenmutter“ enthält zahlreiche Verweise zu Werken der Filmgeschichte, die mir viel bedeuten und mich im Laufe meines Lebens zum Kinoliebhaber gemacht haben: Die Abgründigkeit von Alfred Hitchcocks „Psycho“, die blitzschnellen Wortgefechte aus Frank Capra’s „Arsen und Spitzenhäubchen“, die steife Biederkeit aus Loriots „Ödipussi“, die bunten Exzesse aus Mario Bavas „Blutige Seide“ – ist es nicht wundervoll, wie viel das Kino zu bieten hat?
Ich bin der ehrlichen Überzeugung, dass das Kino mit seiner Fähigkeit, Menschen zum Staunen zu bringen, diese auch zusammenbringen kann, und das können wir in unserer heutigen Welt mehr denn je gebrauchen.

